Die Dauer für den Bau vom eigenen Haus

Veröffentlicht von
schlüsselfertiges Haus
qimono / Pixabay

Grundsätzlich wird zwischen dem Bau vom eigenen Haus und dem Kauf von einem schlüsselfertigen Haus unterschieden. Die eigenen Vorstellungen können beim schlüsselfertigen Haus äußerlich nicht wirklich umgesetzt werden. Bei der Inneneinrichtung gibt es dafür keine Vorgaben – darüber hinaus sind die Wartezeiten auf den Einzug in diesem Fall nicht so lange. Günstiger ist der Kauf von einem schlüsselfertigen Haus in manchen Fällen ebenfalls. Der Reiz für viele Hausbesitzer liegt aber darin, das Haus wirklich selbst zu bauen und es passend zu den eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Dann wird aber immer wieder die entscheidende Frage gestellt: Wie lange dauert der Bau von einem Haus? Aufgrund der vielen Kriterien und der Faktoren, die den Hausbau beeinflussen, gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Doch im folgenden sollen einige grundsätzliche Zeiten und Dinge vorgestellt werden, die mit einzuplanen sind.

Bauzeiten hängen vom Haustyp ab

Es gibt einige Dinge, die beim Massivhaus genau wie beim Fertighaus gleich lange dauern. Dazu gehören unter anderem die Zeiten bis zur Genehmigung des Antrags für den Hausbau oder beim Einbauen von einem Keller. Die größten Unterschiede zwischen dem Fertighaus und dem Massivhaus bestehen in der Bauplanung sowie in der Phase des Rohbaus. Während bei einem Massivhaus für die Planung des Hauses gut 4 bis 6 Wochen gerechnet werden müssen, kann diese Planung beim Fertighaus in einem Tag erfolgen. Der Schritt kann auch mehrere Wochen dauern. Grundsätzlich geht die Bauplanung aber beim Fertighaus schneller voran.

Gleiches gilt für die Phase des Rohbaus. Beim Massivhaus müssen zukünftige Hausbesitzer schon mit einer Dauer von etwa 3 bis 4 Wochen rechnen. Das Fertighaus ist deutlich schneller und benötigt für diese wichtige Phase beim Hausbau nur zwischen 2 und 3 Tagen. Der Grund für die Verzögerung beim Rohbau ist, dass beim Fertighaus die vormontierten Teile zusammengefügt werden müssen. Das geht natürlich deutlich schneller, als das Mauern von Stein auf Stein beim Massivhaus. Welche Option gewählt wird ist eine Geschmacks- genau wie eine Kostenfrage.

Die Trockenzeiten mit Einkalkulieren

Hans / Pixabay

Es gibt aber auch Zeiten, die durch ihren Stillstand als frustrierend empfunden werden. In Zeiten des Trocknens kann auf der Baustelle nicht gearbeitet werden. Diese Zeiten lassen sich übrigens auch nicht beschleunigen. Werden Trocknungszeiten nicht richtig beachtet und eingehalten, sind eventuell Schimmel oder spätere Schäden eine Folge. Das sollte beim eigenen Haus und überhaupt bei keinem Haus vergessen werden. Zum Beispiel muss ein Fußboden erst vollkommen trocknen, bis dieser auch nur betreten werden kann. Das gleiche gilt für frisch verputzte Wände. An diesen dürfen erst arbeiten vorgenommen werden, wenn der Putz komplett ausgetrocknet ist. Diese Zeiten zum Trocknen des Hauses sind zwar lästig – doch aus Ungeduld sollten diese nicht verkürzt werden. So etwas bringt sonst später negative Folgen mit sich. Insgesamt steht fest, dass ein Massivhaus immer länger braucht als ein Fertighaus. Letztendlich gilt bei jedem Haustyp aber, dass für den Bau vom eigenen Haus genug Zeit einzuplanen ist. Für die ganz Ungeduldigen ist sonst der Kauf von einem schlüsselfertigen Haus sicherlich eher geeignet.

Zeitpuffer zur Sicherheit einplanen

Ganz wichtig ist es beim Bau vom eigenen Haus auch, dass immer noch ein zusätzlicher Zeitpuffer einkalkuliert wird. Es kann schließlich immer etwas passieren, was den Bau des Hauses verzögert. Dabei kann es sich um eine ungünstige Witterung genau wie um eine Verzögerung beim Antrag auf den Bau oder um Lieferverzögerungen beim Material handeln. Alle einzelnen Faktoren können nicht immer ganz sicher geplant werden. Ein Zeitpuffer zur Sicherheit schützt davor, dass die bestehende Wohnung zu früh gekündigt wird. Sonst ist am Ende für eine Zeit keine Wohnmöglichkeit vorhanden – um die schlimmste Konsequenz zu nennen. Eine mögliche Doppelbelastung von einem oder zwei Monaten sollte daher durchaus in Betracht gezogen werden. Das erspart in jedem Fall eine spätere Panik, weil das Haus unbedingt fertig werden muss – und noch so gar nicht fertig ist.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.